CSRF

CSRF steht für "Cross-Site Request Forgery". Es handelt sich dabei um eine Art von Online-Angriff, bei dem ein Angreifer einen Benutzer dazu bringt, ungewollte Aktionen auf einer Website auszuführen, auf der er eingeloggt ist.

Wie funktioniert CSRF?

Ein CSRF-Angriff erfolgt in der Regel in zwei Schritten:

  1. Vorbereitung des Angriffs: Der Angreifer erstellt einen schädlichen Link oder eine schädliche Website, die eine bestimmte Aktion auf einer anderen Website ausführt. Diese Aktion kann beispielsweise das Ändern eines Passworts, das Senden einer Nachricht oder das Durchführen einer Zahlung sein.

  2. Durchführung des Angriffs: Der Angreifer bringt den Benutzer dazu, den schädlichen Link zu öffnen oder die schädliche Website zu besuchen. Wenn der Benutzer gleichzeitig auf der Zielwebsite eingeloggt ist, wird die Aktion ausgeführt, ohne dass der Benutzer davon weiß.

Ein CSRF-Angriff ist möglich, weil viele Websites Anfragen von Benutzern annehmen, solange diese eingeloggt sind, ohne zu prüfen, ob die Anfragen tatsächlich von den Benutzern selbst stammen.

Warum ist CSRF wichtig?

CSRF ist eine ernsthafte Bedrohung für die Online-Sicherheit. Ein erfolgreicher CSRF-Angriff kann dazu führen, dass Benutzer ungewollte Aktionen ausführen, ihre Kontrollen verlieren oder persönliche Daten preisgeben. In einigen Fällen können CSRF-Angriffe dazu führen, dass Benutzer ihre Identität oder finanzielle Ressourcen verlieren.

Es gibt mehrere Maßnahmen, die Websites ergreifen können, um sich gegen CSRF-Angriffe zu schützen, wie z.B. die Verwendung von Anti-CSRF-Token, die Überprüfung des HTTP-Referers und die Anforderung von zusätzlichen Authentifizierungsinformationen für wichtige Aktionen. Benutzer können sich auch schützen, indem sie sich immer abmelden, wenn sie eine Website nicht mehr nutzen, und vorsichtig mit Links umgehen, die sie nicht erkennen.